Foto, Video & Co - urbanbnb verzichtet auf Photoshop, ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter


Die Optische Darstellung Ihres Objektes und seines Umfeldes hat erheblichen Einfluss darauf, ob ein potentieller Gast sich für Ihre Unterkunft begeistern lässt. Emotionen, die einen Gast zum Buchen veranlassen, kann man am besten über Bilder auslösen. Denn 80% der Menschen sind visuell veranlagt. Gute Fotos sind also bares Geld Wert.
Daher gibt es einige Grundregeln, die Sie beim Fotografieren beachten sollten. Ein Wort vorab noch zu Mitbewerber, die vorbeikommen und die Fotos machen. Da wird munter wie ein Profi fotografiert, Photoshop eingesetzt, der Raum grösser gemacht, der Blick aus dem Fenster wird gefakt  - das ist unehrlich gegenüber dem Gast. Führt nur dazu, das dieser nach Ankunft verärgert ist. Dazu kommt, das diese Fotos nicht Ihnen gehören, selbst wenn Sie nicht mehr bei dem Anbieter dabei sind, wird weiter mit den Fotos geworben. Und Sie dürfen diese noch bezahlen. Finger weg - wozu gibt es denn Handys, die heutzutage wahre Wunderdinger in Sache Fotografieren sind.


Grundregel 1:
Man muss den Bilder ansehen, das Sie sich Mühe gegeben haben. Also bitte nicht abends um 22 Uhr, Rolladen unten, alles dunkel, mal schnell Fotos machen im Durchlaufen. Denn das sieht man den Fotos dann an, dass diese "hingeschludert" sind. Von den Fotos überträgt man diese auf Sie als Gastgeber und dann bucht niemand.
Nehmen Sie sich Zeit für die Fotos. Seien Sie stolz auf Ihr möbliertes Zimmer und/oder Wohnung und auf das, was Sie geschaffen haben. Brust raus, Sie haben ein tolles Objekt und das dürfen Sie auf den Fotos auch zeigen.
Grundregel 2:

Fotografieren Sie sooft wie möglich auf Augenhöhe. Das heisst, Sie setzen sich zum Beispiel auf die Couch und fotografieren von dort das Bett oder den Ausblick auf die Terrasse oder zur Küche hin. Das wirkt viel vertrauter auf einem Foto.
Grundregel 3:
Umgebung nicht vergessen. Fotografieren Sie Ihre unmittelbare Umgebung. Den Ausblick aus dem Fenster, die Hausansicht, den Garten. Vom Garten aus die Wohnung, den Balkon, vom Balkon den Garten. Die Strasse vor Ihrem Haus (dabei bitte das Persönlichkeitsrecht anderer Menschen beachten).
Grundregel 4:
Verzichten Sie unbedingt auf Photoshop. Das sieht man einfach dem Foto an. Der Gast bekommt den Eindruck, stimmt das Foto schon nicht und ist übertrieben, dann stimmen auch die anderen Angaben zum Objekt nicht. 
Grundregel 5:
Vergessen Sie die Küche nicht. Oftmals vergisst man in der Beschreibung die Auflistung aller Elektrogeräte. Dann zeigen Sie diese zumindest in den Fotos. Backofen, Cerankochfeld, Mikro. Kühlschrank (gerne auch offen), Spülmaschine, Kaffeemaschine, Wasserkocher etc.
Machen Sie Fotos davon.


Die wichtigste Regel aber ist ganz einfach:  Ihr Gast will es schön haben!
Zeigen Sie daher mit guten Fotos Ihrem Gast, das er es bei Ihnen schön hat und warum er bei Ihnen buchen soll und dann all das bekommt, was ein Gast sich erwartet - schön haben!

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